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Segelschiff vermietung Malta

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Malta per Segelschiff: Wo goldener Kalkstein auf türkisfarbene Horizonte trifft

Stell dir vor: Du gleitest an honigfarbenen Festungsmauern vorbei, stehst an Deck eines Segelschiffs, der Duft von wildem Thymian weht von einer kleinen Insel herüber, und außer dem Wind in den Segeln hörst du nichts, während sich rund um dich Jahrhunderte Seefahrtsgeschichte entfalten. Malta ist eines der bestgehüteten Geheimnisse im Mittelmeer für einen Segelurlaub. Sobald du hier an Bord gehst, verstehst du, warum Seefahrer seit Tausenden von Jahren von diesem Archipel angezogen werden.

Ein kleiner Archipel mit riesigem Charakter

Die Republik Malta liegt im Herzen des Mittelmeers, etwa 93 Kilometer südlich von Sizilien und rund 290 Kilometer nördlich der libyschen Küste. Das Land besteht aus drei bewohnten Inseln (Malta, Gozo und Comino) sowie einigen unbewohnten Eilanden wie Filfla und Cominotto. Mit einer Gesamtfläche von nur 316 Quadratkilometern ist Malta winzig, aber beeindruckend vielseitig. Die Hauptinsel Malta misst gerade einmal 27 Kilometer von Südost nach Nordwest und 14,5 Kilometer an ihrer breitesten Stelle. Trotz dieser kompakten Größe ist die Küste extrem abwechslungsreich: Rund 197 Kilometer Kalksteinklippen, geschützte Buchten, Sandstrände und felsige Einschnitte, die du am besten vom Wasser aus entdeckst.

Auf den Inseln leben etwa 549.000 Menschen, damit gehört Malta zu den am dichtesten besiedelten Ländern Europas. Vor allem im Sommer kann der Straßenverkehr zäh und überfüllt sein. Mit dem Segelschiff unterwegs zu sein ist deshalb nicht nur wunderschön, sondern auch praktisch: Du kannst den gesamten Archipel unter Segeln erkunden und umgehst dabei jeden Stau.

Ein Klima, das Segler fast das ganze Jahr verwöhnt

Malta hat ein subtropisch mediterranes Klima mit über 300 Sonnentagen pro Jahr und zählt damit zu den sonnigsten Orten Europas. Die durchschnittlichen Tagestemperaturen reichen von etwa 16 Grad im Januar bis 27,5 Grad im August. Die durchschnittliche Wassertemperatur liegt bei rund 20 Grad und ist damit die höchste in Europa. Der Sommer von Juni bis September ist heiß und nahezu regenfrei. Frühling von April bis Juni und Herbst von September bis Oktober bieten ideale Segelbedingungen mit angenehmen 17 bis 25 Grad und konstanten, gut beherrschbaren Winden. Der vorherrschende Sommerwind ist der Maestral aus Nordwest, zuverlässig und perfekt zum Segeln. Selbst im Winter bleibt es mild und fällt selten unter 10 Grad, sodass erfahrene Segler auch die ruhigeren Monate genießen.

Warum Malta auf deine Segel-Bucket-List gehört

  • Kurze Distanzen, maximale Vielfalt. Den gesamten Archipel kannst du in wenigen Tagen umrunden, doch die Landschaft verändert sich ständig: von den dramatischen 250 Meter hohen Klippen im Südwesten Maltas bis zu sanften Buchten und Sandstränden im Norden und den grünen Terrassenhügeln von Gozo, nur eine kurze Überfahrt entfernt.
  • Ein lebendiges Freilichtmuseum. Die Hauptstadt Valletta ist komplett UNESCO-Welterbe und wurde nach der Großen Belagerung von 1565 vom Johanniterorden erbaut. Unter Segeln in den Grand Harbour einzulaufen, mit gewaltigen Bastionen zu beiden Seiten, ist ein Anblick, den kaum ein anderes Reiseziel bietet.
  • Überall geschützte Häfen. Die stark gegliederte Küste Maltas bietet zahlreiche natürliche Häfen, sodass du fast immer einen sicheren Ankerplatz findest, egal aus welcher Richtung der Wind kommt. Seit den Phöniziern ist Malta ein Knotenpunkt der Seefahrt und das aus gutem Grund.
  • Englisch ist Amtssprache. Für Besucher aus den USA, dem UK, Irland oder Australien ist die Verständigung unkompliziert. Auch für Gäste aus DE, FR oder BE ist es dank der weiten Verbreitung von Englisch neben Maltesisch und Italienisch an Land sehr einfach.
  • Euro und EU-Mitgliedschaft. Malta ist seit 2004 Teil der EU und nutzt seit 2008 den Euro. Reisende aus der Eurozone brauchen keinen Geldwechsel, und auch für alle anderen sind Kartenzahlungen problemlos möglich.
  • Dem Verkehr vom Wasser aus entkommen. Malta hat eine der höchsten Autodichten Europas. Vom Segelschiff aus wird der Archipel zu einem entspannten, gut erreichbaren Revier, in dem du dich im Rhythmus des Windes bewegst.

Häfen und Ankerplätze, die du ansteuern solltest

Einer der größten Reize beim Segeln rund um Malta ist die Vielzahl an Liege- und Ankerplätzen. Hier einige Highlights:

Grand Harbour, Valletta

Kaum ein Hafen weltweit ist so beeindruckend wie der Grand Harbour. Auf der einen Seite die befestigten Mauern Vallettas, auf der anderen die historischen Three Cities Vittoriosa, Senglea und Cospicua. Fort St. Elmo und Fort Ricasoli bewachen die Einfahrt, während Fort St. Angelo das Herz des Hafens bildet. Mehrere Marinas befinden sich hier, darunter die Grand Harbour Marina in Vittoriosa, die Laguna Marina am Valletta Waterfront sowie die malerisch gelegene Kalkara Marina.

Marsamxett Harbour und Manoel Island

Auf der anderen Seite der Halbinsel von Valletta liegt der ruhigere Marsamxett Harbour. Die Marinas in Msida, Ta' Xbiex und auf Manoel Island sind gut geschützt und bei Seglern beliebt. Von hier erreichst du Sliema und Valletta bequem zu Fuß.

Marsaxlokk

Dieses traditionelle Fischerdorf im Südosten Maltas wird seit der Antike als Hafen genutzt. Heute ist es berühmt für seine bunten Luzzu-Boote in Blau, Gelb, Rot und Grün mit den typischen Augen am Bug. In der Bucht von Marsaxlokk zu ankern und sonntags den lebhaften Fischmarkt zu besuchen, ist ein besonders authentisches Erlebnis.

Mgarr Harbour, Gozo

Mgarr ist der Haupthafen von Gozo und das Tor zur grüneren, ländlicheren Schwesterinsel. Die Marina bietet Liegeplätze für Gastboote und liegt unterhalb einer Kirche auf dem Hügel mit charmantem Hafenflair. Von hier aus erkundest du ganz Gozo unkompliziert.

St. Paul's Bay und Mellieha Bay

An der Nordwestküste Maltas bieten diese großen Buchten viel Platz zum Ankern. Mellieha Bay ist der größte Sandstrand der Insel, während St. Paul's Bay mit der kleinen Insel St. Paul und ihrer markanten Statue punktet.

Malta vom Wasser aus schmecken

Die maltesische Küche spiegelt die Lage zwischen verschiedenen mediterranen Kulturen wider. Wenn du nach einem Segeltag an Land gehst, probier unbedingt Pastizzi, knusprige Teigtaschen mit Ricotta oder Erbsenfüllung, oft für unter einem Euro erhältlich. In Marsaxlokk steht fangfrischer Fisch im Mittelpunkt, serviert in Restaurants direkt am Wasser. Auf Gozo solltest du Ftira kosten, ein ringförmiges Sauerteigbrot mit Tomaten, Kapern, Oliven und lokalem Käse. Rustikal, ehrlich und richtig gut. Auch die Weinszene wächst stetig, ein Besuch bei einem lokalen Weingut lohnt sich.

Setz die Segel für 7.000 Jahre Geschichte

Die megalithischen Tempel Maltas sind über tausend Jahre älter als die ägyptischen Pyramiden. Phönizier, Römer, Araber, Normannen, der Johanniterorden, die Franzosen und die Briten haben ihre Spuren hinterlassen. Jeder Hafen erzählt ein anderes Kapitel dieser Geschichte. Während des Zweiten Weltkriegs wurde Malta so stark bombardiert, dass König George VI. der gesamten Bevölkerung das George Cross verlieh, das noch heute die Flagge ziert. Diese vielschichtige Vergangenheit begegnet dir überall: im goldenen Kalkstein von Valletta, in der stillen mittelalterlichen Atmosphäre von Mdina und in den alten Wachtürmen entlang der Küste, die du vom Deck aus siehst.

Buche jetzt ein Segelschiff und erlebe Malta so, wie es gedacht ist: vom Wasser aus. Mit seiner kompakten Größe, der spektakulären Küste, ganzjährigem Sonnenschein und geschichtsträchtigen Häfen ist der maltesische Archipel ein Segelrevier, das dich überrascht, begeistert und lange in Erinnerung bleibt.

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