Filter anzeigen

Segelschiff vermietung Frankreich

Empfohlen Neuste Preis: niedrig bis hoch Preis: hoch bis niedrig Anzahl der Bewertungen Am besten bewertet Sofortige Buchung möglich

Ups, es gibt keine Ergebnisse für diese Suche.

Kennen Sie einen Segelschiff-besitzer in Frankreich?
Laden Sie ihn / sie ein und verdienen Sie 100 €.
Gastgeber einladen

Warum Frankreich mehr Küste hat, als du denkst

Frankreich ist nicht nur Wein, Käseplatten und der Eiffelturm. Vor allem ist es ein Land, das vom Meer geprägt wurde. Allein das französische Festland zählt rund 5.500 Kilometer Küste und grenzt an vier unterschiedliche Gewässer: die Nordsee, den Ärmelkanal, den Atlantik und das Mittelmeer. Rechnet man die Überseegebiete dazu, kommt Frankreich auf fast 20.000 Kilometer Küstenlinie und verfügt nach den USA über den zweitgrößten maritimen Raum der Welt. Als größtes Land Westeuropas mit etwa 551.695 Quadratkilometern bietet Frankreich Seglern eine beeindruckende Vielfalt an Landschaften und Klimazonen.

Was heißt das für dich als Gast? Wenn du in Frankreich ein Segelschiff buchst, öffnest du die Tür zu mehreren Segelwelten innerhalb eines einzigen Landes. Von den zerklüfteten rosafarbenen Granitküsten der Bretagne bis zum türkis glitzernden Wasser der Cote d'Azur gleicht hier kein Segeltag dem anderen.

Vier Meere, vier Charaktere

Frankreichs Küste ist alles andere als eintönig. Je nachdem, auf welches Meer du blickst, verändert sich ihr Charakter deutlich.

Ärmelkanal und Nordsee

An der Grenze zu Belgien beginnend und durch die Normandie verlaufend erwarten dich hier dramatische Kreidefelsen, weite Sandstrände und geschichtsträchtige Häfen. Die Gezeitenunterschiede sind teils erheblich und machen das Revier besonders spannend für alle, die dynamisches Segeln mögen. Häfen wie Cherbourg, Dieppe, Le Havre und das malerische Honfleur bieten dir direkten Zugang zur Küste der Normandie. Du kannst in Reichweite der berühmten D-Day-Strände, der gotischen Abtei Mont-Saint-Michel und charmanten Fischerorten wie Barfleur oder Saint-Vaast-la-Hougue festmachen.

Atlantikküste: Bretagne und weiter

Zwischen Cherbourg und Brest findest du eines der anspruchsvollsten und zugleich aufregendsten Segelreviere Frankreichs. Der Tidenhub kann hier bis zu 13 Meter betragen, entsprechend stark sind die Strömungen. Wenn du sorgfältig planst, belohnen dich Gezeitenhäfen wie Granville, Saint-Malo, Paimpol und Roscoff sowie Flusshäfen wie Treguier und Lezardrieux mit einer Seite der Bretagne, die die meisten Landreisenden nie sehen.

Weiter südlich, von Brest bis zur spanischen Grenze, werden die Gezeiten sanfter. Dafür erwarten dich einige der schönsten Naturhäfen und Flussmündungen überhaupt. Die Atlantikinseln Belle-Ile, Ile de Groix, Ile d'Yeu, Ile de Re und Ile d'Oleron gelten als Juwelen dieses Reviers. Abseits der Hochsaison von Mitte Juli bis Ende August geht es hier angenehm ruhig zu, umgeben von beeindruckender Natur. Die Segelsaison an der Atlantikküste dauert in der Regel von Mai bis Oktober.

Mittelmeerküste

Die französische Mittelmeerküste gehört zu den beliebtesten Segelzielen weltweit. Zahlreiche Marinas, abwechslungsreiche Landschaften und meist milde Bedingungen machen sie besonders attraktiv. Grob lässt sie sich in drei Bereiche einteilen: den flachen und teils sehr windigen Golfe du Lion mit den berüchtigten Winden Mistral und Tramontane, die wilde und reizvolle Küste zwischen Marseille und Toulon sowie die berühmte Cote d'Azur bis zur italienischen Grenze. Im Mittelmeer kannst du grundsätzlich das ganze Jahr über bei relativ warmem Wetter segeln, wobei Mai bis September als beste Reisezeit gilt.

Korsika: Eine Welt für sich

Etwa 100 Seemeilen südlich des französischen Festlands liegt Korsika, nicht umsonst die "Insel der Schönheit" genannt. Mit über 300 Meilen zerklüfteter Küste und mildem Mittelmeerklima vereint sie spektakuläre Berge, alte Städte, weiße Sandstrände und eine Kultur, die sich deutlich vom Festland unterscheidet. Häfen wie Ajaccio, Calvi, Bonifacio und Bastia haben jeweils ihren ganz eigenen Charakter.

Häfen, in denen du gern länger bleibst

Frankreich bietet eine außergewöhnlich hohe Dichte an Häfen und Marinas, viele mit speziellen Liegeplätzen für Gastsegler. Einige davon verdienen mehr als nur einen kurzen Stopp:

  • La Rochelle: Bekannt als "weiße Stadt" wegen der hellen Kalksteinfassaden, die sich im Meer spiegeln. Der Vieux Port wird von zwei mittelalterlichen Türmen aus dem 14. Jahrhundert geprägt. Das nahegelegene Museum der Neuen Welt erzählt von den Verbindungen Nordamerikas zur Stadt.
  • Saint-Malo: Die ummauerte Korsarenstadt der Bretagne mit mittelalterlichen Stadtmauern und weitem Blick über Hafen und Meer.
  • Honfleur: Ein kleiner, kreativer Hafenort an der Seine-Mündung mit charmantem alten Hafen, Fachwerkhäusern und langer Malertradition.
  • Port Grimaud: Oft als "Venedig der Provence" bezeichnet, mit Kanälen und pastellfarbenen Häusern, nur einen kurzen Schlag von Saint-Tropez entfernt.
  • Cassis: Am Fuß des imposanten Cap Canaille gelegen, bildet dieser ehemalige Fischerhafen das Tor zum Nationalpark Calanques. Der kleine Yachthafen ist ein perfekter Übernachtungsstopp zwischen Cote d'Azur und westlichem Mittelmeer.
  • Bonifacio, Korsika: Eine spektakuläre Zitadellenstadt auf hohen Klippen über einer schmalen Bucht. Die Einfahrt in den Naturhafen, flankiert von weißen Kalksteinfelsen, zählt zu den eindrucksvollsten Momenten im Mittelmeer.
  • Vannes: Die mittelalterliche Hauptstadt des Golfs von Morbihan mit gut erhaltenen Stadtmauern, Fachwerkhäusern und Kathedrale rund um eine Marina, die sich zu einer der schönsten Buchten der Welt öffnet.
  • Villefranche-sur-Mer: Ein ruhiger Ankerplatz östlich von Nizza, wo eine Zitadelle aus dem 16. Jahrhundert über eine geschützte Bucht wacht. Mit dem Bus bist du schnell auf dem berühmten Blumenmarkt von Nizza.

Fünf Dinge, die die meisten Besucher verpassen

Frankreichs Küste steckt voller Highlights, doch die besten Erlebnisse findest du oft abseits der bekannten Wege. Diese fünf solltest du dir nicht entgehen lassen:

  1. Segle bei Sonnenaufgang in die Calanques. Der Nationalpark Calanques bei Marseille besteht aus dramatischen Felseinschnitten mit türkisfarbenem Wasser, Pinienhängen und kaum Straßenanbindung. Die meisten Touristen kommen nachmittags mit Ausflugsbooten. Wenn du früh unter Segeln ankommst, kannst du in einer geschützten Bucht wie Sormiou oder En-Vau fast allein ankern, bevor es voll wird.
  2. Besuche die Megalithen von Carnac mit dem Fahrrad. Liegt dein Boot im Golf von Morbihan oder in der Bucht von Quiberon, miete dir ein Fahrrad und fahr nach Carnac. Dort stehen Tausende über 6.000 Jahre alte Steine in geheimnisvollen Reihen. Sie sind älter als Stonehenge und deutlich weniger überlaufen.
  3. Iss Austern direkt beim Erzeuger in der Bucht von Arcachon oder am Fluss Belon. Die Bucht von Arcachon südlich von Bordeaux produziert einige der besten Austern Frankreichs, ebenso der Belon in der Bretagne. Viele Züchter verkaufen direkt aus ihren Hütten am Wasser. Frischer geht es kaum, besonders mit einem Glas Muscadet oder Entre-Deux-Mers dazu.
  4. Erlebe ein maritimes Festival. In den Küstenregionen finden lebendige Feste rund um das maritime Erbe statt. Das Internationale Maritime Festival in Brest zieht alle vier Jahre über tausend traditionelle Segelschiffe an. Die Golfwoche im Golf von Morbihan findet in ungeraden Jahren statt und bringt Großsegler und historische Boote in 15 Häfen der Bucht zusammen. Auch das Festival in Douarnenez ist ein echtes Highlight.
  5. Erkunde die Iles d'Hyeres zu Fuß. Östlich von Toulon leuchten diese drei Felseninseln bei Sonnenuntergang golden. Die größte, Ile de Porquerolles, ist seit 2012 Nationalpark und nur per Rad oder zu Fuß zugänglich. Ankere im charmanten Hafen und wandere durch Pinienwälder zu einsamen Stränden. Hier fühlt sich die Cote d'Azur plötzlich ganz weit weg an.

Ein Land wie gemacht für Segler

Frankreich ist nicht einfach ein Land mit Küste. Das Meer steckt tief in seiner DNA. Es hat einige der bekanntesten Segler der Welt hervorgebracht, beherbergt große Yachtwerften und verfügt über eines der dichtesten Marinennetze Europas mit Gastliegeplätzen in fast allen Küstenregionen. Die Segelcommunity ist offen und international. Egal ob du aus UK, den USA, DE, Australien, Irland, Belgien oder einem anderen Land kommst, du triffst schnell Gleichgesinnte, die gern Tipps, Geschichten oder ein Glas Regionales mit dir teilen.

Auch kulinarisch hat jede Region ihren eigenen Reiz. In jedem Hafen findest du Märkte mit frischen, lokalen Produkten, Käse und Wein. Die Spezialitäten wechseln entlang der Küste: Bouillabaisse in Marseille, Crepes und Meeresfrüchte in der Bretagne, baskische Pintxos nahe der spanischen Grenze oder Wildschwein-Charcuterie auf Korsika. Dazu kommen regionale Weine vom Rose aus der Provence bis zum bretonischen Cidre.

Wann ist die beste Zeit zum Ablegen?

Die ideale Segelzeit hängt von deiner gewählten Region ab:

  • Mittelmeer und Korsika: Mai bis September ist Hauptsaison. Juli und August bieten das stabilste Wetter, aber auch die meisten Besucher. Juni und September sind warm, oft etwas windärmer und die Häfen entspannter.
  • Atlantikküste und Bretagne: Die Saison reicht von Mai bis Oktober. Im Sommer stimmt die Balance aus angenehmen Temperaturen und ruhigeren Bedingungen am besten. Gezeiten und Strömungen erfordern hier mehr Planung als im Mittelmeer.
  • Ärmelkanal und Normandie: Ähnlich wie am Atlantik von Ende Mai bis September. Vergleichbar mit Südengland, nur meist ein paar Grad wärmer, aber genauso wechselhaft.

Wenn du Menschenmengen und hohe Preise vermeiden willst, sind Mai, Juni und September in allen französischen Segelrevieren besonders empfehlenswert.

So kommst du zu deinem Segelschiff

Frankreich verfügt über mehr als 30 internationale Flughäfen, sodass du nahezu jedes Segelrevier unkompliziert erreichst. Nizza ist nach Paris der zweitgrößte Flughafen des Landes und bietet über 100 Direktverbindungen in 43 Länder. Von Paris aus bringt dich das TGV-Hochgeschwindigkeitsnetz in wenigen Stunden ans Mittelmeer oder an den Atlantik. Gut ausgebaute Autobahnen machen auch die Anreise mit dem Auto einfach, besonders wenn du aus Nachbarländern wie UK, Belgien oder DE kommst.

Buche ein Segelschiff und lass dich von Frankreich überraschen

Viele glauben, Frankreich zu kennen. Sie denken an den Eiffelturm, Lavendelfelder und Baguettes. Doch vom Deck eines Segelschiffs aus erlebst du ein ganz anderes Frankreich: wilder, ruhiger und vielfältiger als jede Postkarte. Du rundest Kaps und entdeckst versteckte Buchten. Du machst in mittelalterlichen Häfen fest, in denen das Plätschern der Gezeiten an den Steinmauern seit Jahrhunderten gleich klingt. Du wachst vor einer Insel ohne Autos und Straßen auf, begleitet nur vom Ruf der Seevögel.

Buche jetzt dein Segelschiff und tausche klassische Touristenrouten gegen unvergessliche Momente. Über 5.500 Kilometer französische Küste warten auf dich und unter Segeln erlebst du sie am intensivsten.

Support